diePresse.com: Schiefergas ist keine Alternative

Berlakovich: "Schiefergas ist keine Alternative"
bestehen. Berlakovich kritisiert Fracking als "extrem umweltzerstörerisch".



29.06.2012 | 11:15 |   (DiePresse.com)
Jede Schiefergasbohrung muss künftig eine Umweltverträglichkeitsprüfung bestehen. Berlakovich kritisiert Fracking als "extrem umweltzerstörerisch".

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1260873/Berlakovich_Schiefergas-ist-keine-Alternative
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Fracking - gefährlich giftige Gassache rund um Steyr

http://www.e-steyr.com/steyr-news-e-steyrcom/leserbriefe/398-leserbrief-fracking-gefaehrlich-giftige-gassuche-rund-um-steyr

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Alles GAS, oder WAS?
Es ist eine Geschichte der vielen offenen Fragen. Scheinbar unsichtbar, dennoch direkt vor unserer Haustüre sucht die RAG (Rohölauffindungsaktiengesellschaft) nach Öl und Gasreserven. In 24 Gemeinden rund um Steyr.
Die deutsche Firma DMT führt diese Spezialmessungen durch. Gesucht wird nach den letzten Resten fossilen Rohstoffs. Aufgrund des anhaltenden hohen (und vermutlich noch steigenden) Öl- und Gaspreises "rentiert" sich diese aufwändige Suche und teure Förderung, so argumentiert die RAG.
Über 1 Milliarde Euro investiert die RAG-Gruppe in die Auffindung und so darf man davon ausgehen, dass mehr als diese Summe rückfließen soll, in Form von gefördertem Öl und Gas. Viele dieser Gebiete liegen jedoch in sensiblen Ökozonen, neben Flüssen und Bächen, in unberührter Natur. Das größte Risiko birgt aber die Fördertechnik selbst: Es ist nicht auszuschließen, daß auch das sogenannte "hydraulic fracturing" kurz FRACKING Verfahren eingesetzt werden könnte. Die RAG misst nach eigenen Angaben bis in eine Tiefe von 6000m. Lagerstätten, die so tief liegen, lassen vermuten, daß es sich um sogenanntes "Schiefergas" handeln könnte. Und um dieses zu fördern, verwendet man FRACKING.
 
Gas in bis zu 8000 Meter Tiefe
Schiefergas ist ein Gas, das im Muttergestein auf 5000 bis 8000m Tiefe eingebettet ist und nur durch eine spezielle sehr teure Methode freigesetzt werden kann. Bei der sogenannten Fracking-Methode werden Millionen Liter Wasser mit Chemikalien versetzt mit hohem Druck in die Tiefe gepresst und so das Gestein aufgesprengt, damit das Gas entweichen und an die Oberfläche befördert werden kann.
Die beigestellten Filme zeigen in erschreckender Weise, wie brutal und zerstörerisch diese Methode ist und wie "verschwiegen" eine der mächtigsten Lobbies mit diesem Thema umgeht. Obwohl sie immer behaupten, diese Methode nicht anzuwenden, so zeigt der "Fall Weinviertel" deutlich, wie "ehrlich" hier mit den Menschen umgegangen wird. Einer engagierten Bürgerinitiative und einer Lokalzeitung ist es zu verdanken, daß diese unglaubliche Vertuschung ans Licht gekommen ist und im Weinviertel zu einem vorläufigen Stop der Bohrungen geführt hat.
 

STEYR. Rund um Steyr sucht die RAG-Gruppe nach den letzten Resten fossilen Rohstoffs. Möglicherweise wird bei der Förderung danach auch die höchst umstrittene und in vielen Ländern bereits verbotene Förderungsmethode "FRACKING" eingesetzt, bei der unter anderem Chemikalien mit Hochdruck ins Erdreich gepresst werden. Was passiert dabei mit unserem Grundwasser? ...
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Fracking-Gegner vernetzen sich

Bundestreffen der Interessengemeinschaften gegen Gasbohren
26.06.2012
http://www.borkenerzeitung.de/nachrichten/borken_artikel,-Fracking-Gegner-vernetzen-sich-_arid,97544.html

Zum ersten Mal haben die Interessengemeinschaften gegen Gasbohren ein Bundestreffen ausgerichtet. Unter den Teilnehmern aus ganz Deutschland war auch der Borkenerwirther Christoph Rottstegge.







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oekonews.at: Eine UVP-Novelle mit Haken

Studie zeigt, dass Schiefergas nicht notwendig ist - Energie kann viel einfacher eingespart werden.

Morgen wird die Novelle des UVP-Gesetzes im Umweltausschuss des österreichischen Parlaments behandelt. Darin enthalten ist auch eine neue UVP-Pflicht für Schiefergasbohrungen.

GLOBAL 2000 spricht sich angesichts der hohen Risiken der "Fracking-Technologie" und der mit dieser Abbaumethode verbundenen hohen Treibhausgasemissionen für ein generelles Verbot aus. Gleichzeitig werden auch Mängel an der derzeitigen Regierungsvorlage kritisiert: "Würde morgen gefrackt, gäbe es keine laufende Kontrolle der Umweltbehörden über eingesetzte Chemikalien", erklärt Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000. "Spezielle Prüfkriterien, wie die Bewertung langfristiger Risiken oder Prüfung von Alternativen, sind ebenfalls nicht vorgesehen. Die UVP-Novelle weist daher grobe Mängel auf."
Positiv stimmt GLOBAL 2000,, dass europaweit Schiefergas auf dem Rückzug ist. Vor kurzem berichtete die "Financial Times", dass sich ExxonMobil aus der Schiefergasförderung in Polen zurückzieht. Entgegen den großspurigen ersten Schätzungen waren die Gasfunde nicht ergiebig genug. "Wir sollten uns in der Energiepolitik nicht länger mit den Luftblasen aufhalten, die von der Mineralölwirtschaft immer wieder hochstilisiert werden, sondern uns mit echten Lösungen auseinandersetzen", sagt Wahlmüller.

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OTS: Kein Fracking im Bodenseeraum

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120618_OTS0206/kein-fracking-im-bodenseeraum Mehr...lesen

eu-infothek.com: Schiefergas: Volkswirtschaftlicher Sprengstoff

Schiefergas: Volkswirtschaftlicher Sprengstoff


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kurier.at: Wie "dumm" ist Schiefergas?

Über Sinn oder Unsinn einer UVP-Pflicht für Schiefergas-Probebohrungen streiten Umweltminister Berlakovich und Energieregulator.
LETZTES UPDATE AM 12.06.2012, 16:04

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Um die Risiken von Schiefergas-Bohrungen besser einschätzen zu können, macht sich Umweltminister Berlakovich für Prüfverfahren stark.
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m Gegenzug zu den USA steht Europa Schiefergas mehr als skeptisch gegenüber. E-Control-Chef Walter Boltz bezeichnete das im Dienstags-KURIER als "dumm". Selbiges gelte auch für die künftige UVP-Pflicht für Schiefergas-Probebohrungen in Österreich.
Als Adressat dieser Provokation angesprochen fühlte sich Tags darauf Umweltminister Niki Berlakovich (VP). War er es doch, auf dessen Initiative hin die Novelle des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes ins Rollen kam. Boltz, der als nicht gerade ÖVP-fern gilt, solle sich um seine "Kernaufgaben als Energieregulator kümmern", verbittet sich der VP-Minister die Zwischenrufe. "Dumm und fahrlässig wäre es, durch ungeprüfte Schiefergasbohrungen die Gesundheit der Menschen zu gefährden und massive Umweltschäden zu riskieren", konstatiert Berlakovich.
Die UVP-Novelle passierte jedenfalls am Dienstag den Ministerrat. Sie mache UVP-Verfahren in Zukunft "schneller, einfacher und genauer", sagt der Umweltminister, der damit die notwendigen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien als gegeben ansieht.
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orf.at: Warten auf Umweltstandards

Warten auf Umweltstandards
Angesichts anhaltender Umweltbedenken hat Rumäniens neuer Regierungschef Victor Ponto den Stopp aller von der Vorgängerregierung erteilten Bewilligungen im Bereich der Schiefergasförderung veranlasst.
Man wolle abwarten, bis auf EU-Ebene einheitliche Umwelt- und Sicherheitsstandards eingeführt werden, so Ponta gegenüber dem Privatsender Atena 3. Zuvor wurden auch in Tschechien alle Schiefergasprojekte gestoppt, um die rechtlichen Rahmenbedingungen auszuarbeiten.
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orf.at: Ölfirmen sichern sich Vorkommen

Ölfirmen sichern sich Vorkommen
In immer größerem Stil setzen Ölfirmen auf das lange als technisch zu aufwendig betrachtete Fördern der in Schieferstein lagernden Öl- und Gasvorkommen. Dieser Boom sorgt auch abseits des eigentlichen Fördergeschäfts für Goldgräberstimmung: Die Nachfrage nach Sand ist US-Medien zufolge zuletzt regelrecht explodiert.
Der Grund: Für die als Fracking bekannte Fördermethode wird Wasser und als Füllmaterial eine große Menge Sand in die Bohrlöcher gepumpt. Dieser stammt etwa bei den beiden großen Förderunternehmen EOG Resources und Pioneer Natural Resources mittlerweile aus eigenen Förderanlagen.
Mittlerer Westen im Visier der Ölfirmen
Der laut „Wall Street Journal“ („WSJ“) als „ungewöhnlich“ gewertete Schritt hat offenbar Vorbildcharakter, da sich auch andere Öl- und Gaskonzerne nun eigene Sandvorkommen sichern wollen. Im Visier der Konzerne steht den Angaben zufolge der Mittlere Westen der USA, wo etwa in Wisconsin und Minnesota die größten Lagerstätten hochwertigen Quarzsandes vermutet werden.
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The Price of Sand/Jim Tittle

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orf.at: Grüne fordern Totalverbot

Grüne fordern Totalverbot
Nach den Plänen von Umweltminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) soll es künftig in Österreich eine weitere Hürde für die umstrittene Förderung von Schiefergas geben.
Konkret sollen im Rahmen der geplanten Gesetzesnovelle zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) künftige Schiefergasprojekte erschwert werden. Vorgesehen ist, dass bereits Probebohrungen einer UVP unterzogen werden müssen.
Der parlamentarische Petitionsausschuss befasste sich zuletzt auch mit einer im Februar an Parlamentspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) übergebenen Petition von Bürgerinitiativen in Niederösterreich, in der ein Verbot von Schiefergasbohrungen in Niederösterreich gefordert wird.
Die Umweltschutzorganisationen Global 2000 und Greenpeace fordern ein grundsätzliches Verbot der Schiefergasförderung in Österreich und argumentieren, dass durch diese Form der Erdgasgewinnung schwere Umweltschäden angerichtet würden. Auch die Grünen treten für ein Totalverbot ein. Die in der Novelle zum UVP-Gesetz verpflichtend vorgesehene Umweltverträglichkeitsprüfung für Schiefergasprojekte sei daher nach Ansicht von Umweltsprecherin Christiane Brunner nicht ausreichend.
„Brauchen kein dreckiges Schiefergas“
„Wir brauchen kein dreckiges Schiefergas in Österreich, sondern einen Ausbau sauberer Energien“, so Brunner. Diese kritisierte zudem OMV-Chef Gerhard Roiss, der erst kürzlich in einem Vortrag in Wien sagte, dass die USA von der Schiefergasproduktion profitiert hätten.
OMV für einheitliche EU-Strategie
Anfang des Jahres stießen die OMV-Pläne, im nördlichen Weinviertel in Niederösterreich die vermuteten riesigen Schiefergasvorkommen bis 2020 auszubeuten, auf heftige Proteste von Bürgern und Umweltorganisationen. Der Energiekonzern betonte, das Vorhaben nur dann durchzuführen, wenn es technisch und wirtschaftlich machbar sowie ökologisch vertretbar sei.
Anfang März reagierte der Mineralölkonzern auf die anhaltende Kritik von Weinviertler Gemeinden gegen die Förderung von Schiefergas mit der Zusicherung, „bis auf weiteres“ keinen Projektantrag stellen zu wollen. OMV-Chef Roiss forderte zuletzt eine einheitliche EU-Strategie zur Erschließung der Schiefergasvorkommen.
Links:
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orf.at: Förderung setzt enorm viel Methan frei

Förderung setzt enorm viel Methan frei
Steigende Gaspreise, Umweltauflagen, die Abhängigkeit von krisengeschüttelten Ländern und die AKW-Krise in Japan lassen Staaten nach neuen Energiequellen Ausschau halten. Einer der Hoffnungsträger ist Schiefergas. Mehrere hundert Billionen Kubikmeter davon sollen weltweit in Schiefergestein stecken. Anders als bisher angenommen dürfte die Förderung jedoch alles andere als sauber sein.
Professoren der Cornell-Universität stellten in einer Studie fest, dass das Gas klimatechnisch womöglich bedenklicher ist als der Energieträger Kohle. Mehr als drei Prozent der geförderten Menge an Schiefergas kann an Methan freigesetzt werden, fanden sie heraus. Das Treibhausgas gilt als weit schädlicher als CO2.
Auf 20 Jahre gerechnet weit schädlicher
Die Studie, die im Journal „Climatic Change“ veröffentlicht wurde und ORF.at in einer Kurzversion vorliegt, zeigt, dass der Klimafußabdruck von Schiefergas größer ist als jener von herkömmlichem Erdgas oder Erdöl. Verglichen mit Kohle ist der Klimaabdruck des Gases sogar bis zu doppelt so groß, wenn man einen Zeitraum von 20 Jahren betrachtet. Über einen Zeithorizont von 100 Jahren gleiche er sich dann in etwa an, heißt es in der Studie.
USA wollen Förderung massiv ausbauen
Die Förderung von Schiefergas ist ein extrem aufwendiges Unterfangen und wird bisher in großem Maßstab nur in den USA durchgeführt. Rund 14 Prozent der Energieversorgung über Erdgas wird dort bereits durch Schiefergas sichergestellt. Laut einem Bericht der US-Zeitung „The Hill“ soll der Anteil bis 2035 sogar auf 45 Prozent wachsen.
Da Schiefer relativ undurchlässig ist, dringt das Gas nicht einfach an die Erdoberfläche, wenn diese Gesteinsschichten angebohrt werden. Häufig sind waagrechte Bohrungen notwendig, um Kanäle zu schaffen, durch die das Gas entweichen kann. Die hohen Weltmarktpreise für Erdgas machen die Erschließung inzwischen dennoch rentabel.
Spezialbohrer mit waagrechtem „Knick“
US-Firmen entwickelten in den vergangenen Jahren Spezialbohrer, die solches Gas fördern können. Sie bohren sich zunächst senkrecht in die Erde, um dann nach dem Erreichen der Gesteinsschichten in die Waagrechte abzuknicken. Da das Gestein, in dem das Gas gefangen ist, nicht durchlässig ist, müssen künstlich Klüfte geschaffen werden, indem Chemikalien und mit Sand vermischtes Wasser unter hohem Druck in das Bohrloch geschossen werden.
Dieser Prozess wird als „Fracking“ oder „Hydrofracking“ bezeichnet. Wenn Teile des Wassers in den darauffolgenden Tagen und Wochen wieder an die Oberfläche treten, werden sie von großen Mengen Methan begleitet, heißt es in der Studie. Zwischen 0,6 und 3,2 Prozent der geförderten Menge an Schiefergas können als Methan entweichen.
Millionen Liter von Wasser nötig
Wie das „Handelsblatt“ berichtete, ist das „Fracking“ aber auch wegen der giftigen Zusatzstoffe und der enormen Menge an benötigtem Wasser umstritten. Sieben bis 15 Millionen Liter Wasser sind demnach für die Aufsprengung einer Bohrung nötig. Ein großer Teil davon fließt wieder zurück an die Oberfläche, und muss wegen der enthaltenen Gifte fachgerecht entsorgt und gelagert werden. Schlimmstenfalls, so die Wirtschaftszeitung, sei es sogar möglich, dass mit radioaktiven Elementen angereichertes Tiefenwasser an die Oberfläche tritt.
Kritiker befürchten dadurch eine Gefahr für das Trinkwasser. Zwar ist das Bohrloch demnach mit einem Zementmantel isoliert, Risse sind darin jedoch möglich. In Pennsylvania etwa wurden Bohrungen per Gericht gestoppt, nachdem mehrere Haushalte ihr Trinkwasser als ungenießbar vorfanden.
Kritik an Untersuchung
Kritik an den Studienergebnissen kommt von Experten. Der Seniorvizechef des Beratungsunternehmens M.J. Bradley & Associates wirft den Wissenschaftlern vor, mit „unsicheren“ Daten gearbeitet zu haben, berichtete die US-Zeitung „The Hill“ Anfang April. Ganz ohne Eigeninteresse dürfte diese Kritik jedoch nicht sein - die Zeitung verweist darauf, dass das Unternehmen Klienten aus der Gasindustrie habe.
Studie als Denkanstoß
Doch auch die Autoren möchten ihre Ergebnisse nicht als endgültige Entscheidungsbasis für die eine oder andere Energiequelle verstanden wissen. Die Untersuchung solle lediglich zeigen, dass das Ersetzen von Kohle durch Schiefergas womöglich nicht die gewünschten positiven Auswirkungen im Kampf gegen die Klimaerwärmung habe, die man sich damit erhofft, heißt es in der Studie.
„Wir sollten uns davon verabschieden, Schiefergas als Überbrückungsbrennstoff zu sehen, der die nächsten Jahrzehnte andere fossile Brennstoffe ersetzen soll“, sagte einer der Studienautoren, Robert W. Howarth, gegenüber der BBC. „Vielmehr sollten wir härter daran arbeiten, wirklich grüne, erneuerbare Energie, wie Wind und Solar, so schnell wie möglich voranzutreiben.“
Links:
http://www.orf.at/stories/2120546/2052940/

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OTS: GLOBAL 2000: Umweltverträglichkeitsprüfung für Schiefergas mehr als nur mangelhaft

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120605_OTS0076/global-2000-umweltvertraeglichkeitspruefung-fuer-schiefergas-mehr-als-nur-mangelhaft Mehr...lesen

OTS: Heftige Kritik von Umweltorganisationen an UVP-Gesetz

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120605_OTS0108/heftige-kritik-von-umweltorganisationen-an-uvp-gesetz Mehr...lesen

oekonews.at: Wo bleiben die Entscheidungen?

Wo bleiben die Entscheidungen?
2.6.2012
Eine Ansichtssache von Andreas Czezatke

Erst kürzlich endete die ASPO Konferenz in Wien. In den deutschen Medien gibt es bereits Berichte, welche ich in den österreichischen Medien noch vermisse (ich hoffe nicht vergebens).

Die Situation dürfte sich zuspitzen. Wieviele Jahre wird eine Steigerung noch möglich sein? Der Vorstoß des Projektes E10 - Beimängung von Biotreibstoff, ist meiner Meinung nach ein Indikator, dass Öl langsam aber sicher ein knappes Gut wird.

Ist es nicht an der Zeit über einen Wandel des Energieversorgungssystems nach zu denken? Stehen wir nicht an einer Wegscheide? Mir blieb auch keine andere Wahl mehr, als mich in einer Bürgerinitiative gegen den Schiefergaswahnsinn in meiner Heimat zu organisieren (
www.weinviertelstattgasviertel.at). Jetzt soll Gas das ausgehende Öl ersetzen (www.worldenergyoutlook.org/goldenrules)? Wird das funktionieren? Wenn dies jetzt mit einem überzeugten "JA" eines Experten bekräftigt wird, kann dann dessen Unabhängigkeit noch glaubwürdig sein, ohne auch auf die Risiken dieses Weges hinzuweisen? ... Stichwort Klimawandel? Die Erdgasförderung mit dem umstrittenen Fracking kann ganz bestimmt nicht mehr gegen den massiven Widerstand der Lokalbevölkerung durchgeführt werden. Jede Partei, die versucht sich in diesem Punkt gegen den Willen der Bevölkerung durchzusetzen, wird abgestraft werden.



Warum schafft Deutschland folgende Tatsache und Österreich nicht:
(
Solarenergieweltrekord)

Wo ist hier der notwendige politische Wille ein Gesetz wie das EEG auch in Österreich zu beschließen. Dies wäre ein Entschluss für die Bevölkerung! Stehen hier energiepolitische Interessen im Weg? Weshalb wird in Österreich von Hr. Mitterlehner verkündet, dass "Österreich die Energiewende nicht brauche"? Ist dies für unsere nächsten Generationen tragbar, nicht den Weg der Erneuerbaren Energien zu gehen? Ich meine eine Versorgung mit 100% in einem überschaubaren Zeitraum (ohne die Worte mittelfristig und dergleichen)



Es gibt auch bereits Vorreiter und genau an diesen Orten vollzieht sich der notwendige Wandel bereits im Kleinen. Hier könnten Politik und Presse Ihre Arbeit für das Volk verrichten. Diese Ideen hinaus zu tragen und Leute für einen Weg zur Unabhängigkeit von Energieimporten in Milliardenhöhe aus dem Ausland zu ermutigen.

Ein positives Beispiel:
10 Jahre erster energieautarker Bauernhof Österreichs
HOFFEST ÜBRIGENS AM 16. JUNI!!

Andreas Czezatke

www.weinviertelstattgasviertel.at

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